Der Bahrain GP ist etwas Besonderes. Die ganze Formel 1 wird hier mit offenen Armen empfangen, die Strecke selbst ist einzigartig. Es gibt hier viele große Anlaufzonen, sodass man ans Limit gehen und nach einem Fehler unbeschadet auf die Strecke zurück kann. Außer man landet in Turn 7 in der Mauer, mit der Lewis Hamilton bei Tests unsanfte Bekanntschaft gemacht hat.

Das Set-up muss ein Kompromiss aus Speed für die Gerade und gutem Grip für die langsamen Kurven sein. Zu Beginn der Runde bekommt man es mit langen Geraden und Haarnadeln zu tun – im einen Moment hätte man gerne so viel Antrieb wie in Monza, im nächsten so wenig wie in Monaco. Hier die richtige Aero-Balance zu finden, ist heikel.