Bobsport

Samstag, 21.03.2015

Positives Resümee von BSD-Generalsekretär Schwab : Erwartungen übertroffen

Der Bob- und Schlittenverband für Deutschland durfte sich zur Freude Thomas Schwabs in der Saison 2014/15 über einen wahren Trophäenregen freuen.

"Es hätte für die Rennrodler und Bobsportler des BSD kaum besser laufen können", freut sich Thomas Schwab, Generalsekretär des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland, nach dem Ende der Saison 2014/15. Schwab hat tatsächlich allen Grund zur Freude. In allen Bereichen waren seine Athleten erfolgreich.

Die Rennrodler gewannen bei der Weltmeisterschaft in Sigulda in vier Wettbewerben gleich fünf Medaillen, drei davon aus Gold. Die Olympiasieger Natalie Geisenberger und Felix Loch wiederholten ihre Gesamtweltcupsiege aus dem Vorjahr, zusätzlich sicherten sich Toni Eggert und Sascha Benecken die große Kristallkugel im Zweier.

Schwab: Erwartungen stark übertroffen

Ähnlich erfolgreich verlief die Saison der Bob- und Skeleton-Athleten. Bei der Heim-Weltmeisterschaft in Winterberg regnete es drei Mal Gold, fünf Mal Silber und einmal Bronze in nur sechs Entscheidungen. "Unsere Erwartungen wurden bei beiden Weltmeisterschaften übertroffen, daher dürfen wir recht positiv resümieren", stellte Schwab fest.

Auch beim Weltcup-Wochenende in der Deutsche Post Eisaren Königsee lieferten die deutschen Wintersport-Cracks eine beeindruckende Vorstellung ab, verschafften so vor allem den BSD-Disziplinen Vierer- und Zweirbob sowie Skeleton zu verstärkter positiver Aufmerksamkeit.

Harte Arbeit: Fernziel Olympia 2018

Der Generalsekretär des BSD will aber nicht in einen Jubeltaumel verfallen: "Wir sollten uns von den hervorragenden Ergebnissen nicht blenden lassen. Die näheren Saisonanalysen decken auch Defizite in unseren Disziplinen auf. Auf diese gilt es jetzt zu reagieren und die richtigen Schlüsse auf dem Weg zu unserem Fernziel den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang zu ziehen."

Grundsätzlich befinde sich der BSD aber auf einem guten Weg, glaubt Schwab: "Wir werden strategische Ausrichtung mit den Empfehlungen unserer Kompetenzteams und den Vorgaben der Startnormen nicht verlassen. Dieser Weg war genau richtig und den werden wir weiter gehen."