Heiko Hammel
Rennberichte
Dienstag, 27.10.2009 | 14:52
Rote Flagge verhinderte Abschluss-Erfolg
Für Heiko Hammel sah es im zweiten Rennen des Seat Leon Supercopa am vergangenen Wochenende in Hockenheim sehr gut aus, er hatte gerade die Führung übernommen. Doch dann folgte wegen eines Unfalls eines Kontrahenten die rote Flagge und das Rennen wurde vorzeitig abgebrochen.
In einem schwierigen Qualifying, in dem nur die Ideallinie trocken war, neben dieser aber noch Feuchtigkeit lag, stellte Heiko seinen Renner auf den dritten Platz. „Unter diesen Bedingungen war das in Ordnung.“
Doch noch vor dem Start zum ersten Rennen wurde die Laune von Heiko schlagartig schlechter. „Schon auf dem Weg in die Startaufstellung ging mein Motor aus. Ich musste mehrfach versuchen, ihn wieder zum Leben zu erwecken. In der Startaufstellung versuchten Techniker von Seat, das Problem zu beseitigen, aber das ging in der Kürze der Zeit nicht.“
Mit seiner defekten Drosselklappe konnte Heiko keinen guten Start zeigen. „Der Motor stotterte beim Anfahren. Und auch im Rennen arbeitete die Drosselklappe nicht richtig.“ Solchermaßen eingebremst konnte Heiko nicht mehr als Rang elf nach Hause bringen. „Das war heute das Maximum.“
Dafür zeigte er im zweiten Rennen noch einmal seine Fähigkeiten. Nach nur einer Runde kam er als Vierter zurück, gewann also auf nicht einmal fünf Kilometern sieben Positionen. „Das Geheimnis war, dass ich in der ersten Kurve weit außen gefahren bin und auch die folgenden Kurven außen geblieben bin.“ Nach der vierten Runde war Heiko Dritter, einen Umlauf später schon Zweiter. Er eröffnete die Jagd auf den Leader Philipp Leisen und schaffte es tatsächlich, in Runde zwölf am GAG-Piloten vorbeizuziehen. Heikos Aufholjagd sollte also ein perfektes Ende nehmen.
Doch in der gleichen Runde, in der Heiko die Führung übernahm, schmiss Christian Bebion seinen Boliden heftig in die Streckenbegrenzung. Die Rennleitung entschloss sich zum Abbruch. Da abgebrochene Rennen eine Runde vor Zeigen der roten Flagge gewertet werden, musste Heiko sich letztendlich mit Rang zwei zufrieden geben.
„Das passt irgendwie zu meiner Saison, sehr viel Glück hatte ich nicht“, war Heiko etwas traurig. Im kommenden Jahr plant er einen Umstieg in eine stärkere Klasse. „Noch ist nichts fix, aber ich denke, dass ich auf jeden Fall mit schnelleren Autos fahren werde.“


