Speed Academy // Formel-3-Euro-Series: Mücke-Pilot Pascal Wehrlein bestätigte Aufwärtstrend und will am Red-Bull-Ring in Spielberg voll angreifen.

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Donnerstag, 24.05.2012

„Ein großer Schritt nach vorne!“

Formel-3-Euro-Series: Mücke-Pilot Pascal Wehrlein bestätigte Aufwärtstrend und will am Red-Bull-Ring in Spielberg voll angreifen.

Nach seinem ersten Podiumplatz im englischen Brands Hatch zieht Formel-3-Euro-Series-Pilot Pascal Wehrlein (Mücke Motorsport) vor dem nächsten Race Weekend am Red-Bull-Ring (1. bis 3. Juni) Zwischenbilanz: „Hockenheim ist sehr unglücklich für mich verlaufen, Pau war ganz okay und in Brands Hatch ist uns eine gewaltige Steigerung gelungen“, freut sich der 17-Jährige.

Wehrlein, der im elitären Kreis der Post Speed Academy und im Mercedes-Junior-Team steht, hatte in Brands Hatch im freien Training noch Probleme, ehe er im Qualifying phasenweise sogar auf Rang zwei vorstieß. „Die Session wurde dann leider früher abgebrochen, sonst hätte ich meinen 5. Platz noch verbessern können“, ist Pascal überzeugt. Mit den Rängen 5, 3, 5 in den drei Rennen kann der Formel-3-Rookie jedoch sehr gut leben: „Im Auftaktrennen bin ich leider am Start schlecht weggekommen und wurde dann aufgehalten. Im zweiten konnte ich meinen ersten Platz am Podium einfahren und im dritten musste ich die 5. Position hart verteidigen. Da machten sich Probleme mit Setup und Reifen immer stärker bemerkbar.“

Erstmals hatte Wehrlein auch im Stallduell mit seinem Teamkollegen und Titelkandidaten Felix Rosenquist die Nase vorn. „Ich bin zwar von meinen Qualitäten ohnehin überzeugt, aber das gibt zusätzliches Selbstvertrauen und ist auch für das Standing im Team wichtig“, weiß Wehrlein.

„Brands Hatch war ein Schritt nach vorne und ich hoffe, dass wir uns in Spielberg weiter steigern können. Das Team arbeitet sehr hart, um den Speed noch zu verbessern. Ich denke schon, dass wir auch am Red-Bull-Ring unter die Top Five fahren können“, zeigt sich Pascal optimistisch, die bisher dominierenden Sainz, Marciello und Juncadella bald auf Augenhöhe fordern zu können.

Im Gegensatz zu den engen Kursen von Pau und Brands Hatch wird es bei den Rennen in Österreich wieder wesentlich mehr Überholmanöver geben: „Ich hoffe, dass kommt mir entgegen.“

Auch Teamchef Peter Mücke deutete in Brands Hatch bereits an, dass in Bälde wichtige Verbesserungen am Dallara-Mercedes greifen könnten. Nicht nur in Brands Hatch, sondern auch in der Gesamtwertung der Euro-Serie geht es mit Wehrlein steil bergauf – das Riesentalent liegt jetzt auf Platz sieben, nur zehn Punkte vom Drittplatzierten entfernt.

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