Mittwoch, 14.07.2010 | 15:12
Christina Stürmer erobert die DTM
Für die österreichische Musikerin Christina Stürmer ist die DTM immer ein Erlebnis. Am Norisring absolvierte sie bereits ihren vierten DTM-Auftritt.
Christina Stürmer ist ein bekanntes Gesicht in der DTM. Bereits vier Mal trat die österreichische Chartstürmerin bei der DTM auf - zuletzt am Norisring. "Die Atmosphäre hat einfach etwas. Es ist für uns eine willkommene Abwechslung. Normalerweise spielen wir nur unseren Auftritt. Bei der DTM tut sich viel mehr", schwärmt Stürmer. Bei der DTM spiele sie nicht vor Stürmer-Fans, dem sie durchaus etwas abgewinnen kann.
"Hier müssen wir einen Großteil des Publikums neu erobern. Ich weiß, dass wir nicht der Mittelpunkt des Ganzen sind, sondern das Rahmenprogramm - also kann hier und dort reinschnuppern, mir in der Box die Autos anschauen und die Fahrer kennen lernen. Ich finde die Atmosphäre einfach geil. Es tut sich etwas. Ich kann die Leute beobachten, sehen, wie sie herpilgern. Ich finde das cool", erzählt die charmante Oberösterreicherin. Trotz des Kurzauftritts kommt Stürmer dank der momentanen Temperaturen ordentlich ins Schwitzen.
Schweiß und laute Motoren
"Letztes Jahr war es schon irre heiß und wir spielen auch immer genau zur Mittagszeit. Obwohl wir kein volles Konzert spielen, ist das anstrengend", verrät Stürmer. Dafür hat sie sich mittlerweile an die lauten Motorengeräusche gewöhnt. "Bei meinem ersten DTM-Auftritt vor fünf Jahren stand ich noch am Beginn meiner Karriere und hatte mit Lautstärke noch nicht so viel zu tun gehabt. Mittlerweile finde ich, dass die Motoren ein angenehmes Geräusch sind. Natürlich kann man sich nicht unterhalten, wenn die Autos gerade vorbeifahren", erzählt Stürmer.
Als Musiker habe man allerdings auf der Bühne mit viel Lärm zu tun. "Die Instrumente sind verstärkt, es ist laut, mal pfeift es und übersteuert - das tut schon mal weh in den Ohren. Es ist unangenehm, aber meine Ohren haben sich ein bisschen daran gewöhnt. Klar, die Motorengeräusche sind nicht gerade Musik in meinen Ohren, aber man gewöhnt sich an alles. Es ist von allem ein bisschen etwas: Man darf spielen, mit seiner Musik neue Leute erobern und in etwas Anderes reinschnuppern. Das ist wesentlich interessanter als irgendein 08/15-Konzert", so die Österreicherin.

