Montag, 30.01.2012
Tamara Ecclestone: Job in San Remo verloren
Für Tamara Ecclestone kommt es dieser Tage ganz dick: Erst wurde sie als Direktorin eines Festivals entlassen, danach bereitete ihr zu viel Schokolade Bauchweh.
Das wilde Leben von Bernie Ecclestones Luxustöchtern ist seit jeher ein beliebtes Thema der englischen Boulevardpresse. Die jüngsten Meldungen toppen jedoch selbst die Erwartungen vieler geschulter Kenner der Szene und machen sogar It-Girl Paris Hilton ernsthafte Konkurrenz. Doch der Reihe nach: Zunächst einmal stand da das Engagement der Älteren der beiden Ecclestone-Töchter als Direktorin eines Musikfestivals im italienischen San Remo. Dass es sich dabei tatsächlich um Arbeit und nicht nur um das rein repräsentative Posieren vor den Kameras der Fotographen handelte, fand die 27-Jährige wohl erst später heraus. Zu diesem Zeitpunkt war die Tinte auf ihrem Arbeitspapier jedoch längst getrocknet.
"Was nun?", dachte sich wohl auch Tamara und tauchte einfach ab. Dass die prominente Organisatorin keinen Finger krümmen wollte, stieß dann auch bald der Festivalleitung übel auf, die daraufhin Konsequenzen zog und die Britin wieder von ihren Aufgaben entband - nicht jedoch, ohne ein paar nette Grüße hinterherzuschicken. "Sie verhält sich, als ob es sich um einen Urlaub an der Italienischen Riviera handeln würde", polterte Veranstalter Gianmarco Mazzi in der Daily Mail. Das wollte Ecclestone natürlich nicht auf sich sitzen lassen und ließ im Gegenzug über ihre Sprecherin ausrichten, dass die Organisatoren im Vorfeld der vom 14. bis 18. Februar geplanten Veranstaltung viel mehr PR-Termine eingefordert hätten, als zuvor vereinbar worden waren.
Daher habe man selbst - und nicht die Italiener - die Zusammenarbeit beendet. "Ich bin gerade Zuhause angekommen und habe von noch mehr Unwahrheiten über das San Remo Festival erfahren. Sehr ärgerlich - allerdings würde es mich auch nicht kümmern, wenn es denn stimmen würde", verkündete Ecclestone anschließend via Twitter - um auch ganz sicherzugehen. Wie sie sich ihres Frusts über die bösen Gerüchte entledigt hatte, verkündigte die Britin auch gleich noch.
"Ich habe mir in London Unmengen Schokolade gekauft und diese auf dem Weg zum Flughafen verputzt." Die Strafe folgte jedoch scheinbar auf dem Fuße, wie wenige Minuten später der nächste Post erahnen ließ. "Nun ist mir schlecht!" Immerhin konnte Ecclestone zur Bewältigung ihres Bauchwehs ihre Bewegung bei der Ankunft in ihrer Millionen-Villa minimieren - hat sich die 27-Jährige auf dem Vorplatz ihres Anwesens doch eine Drehscheibe einbauen lassen, damit sie ihren Range Rover im Hof nicht wenden muss. Damit stand dem Motto des Tages nichts mehr im Weg, denn: "Heute wird nur noch gechillt!"

