Fußballnationalspieler Michael Ballack drückte Ferrari und Sebastian Vettel in Silverstone die Daumen.

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Montag, 22.06.2009 | 16:42

Ballack drückte die Daumen

Fußballnationalspieler Michael Ballack drückte Ferrari und Sebastian Vettel in Silverstone die Daumen.

Die Engländer lieben die Formel 1 und Motorsport im Allgemeinen, die Engländer lieben aber auch den Fußball. Insofern sind Sie also gar nicht so viel anders als die Deutschen. Auch zwischen grünem Rasen und grauer Rennstrecke sieht Michael Ballack Gemeinsamkeiten.

"Als Fahrer ist man alleine, auf dem Platz stehen elf, denn man kann schlecht spielen, wenn man alleine ist", sagte er. "Aber es gibt mehr Gemeinsamkeiten zwischen Fußball und Formel 1 als Unterschiede."

Sein Besuch beim F1-Rennen in Silverstone war für ihn jedenfalls beeindruckend. "Es war das erste Mal, aber wirklich sehr beeindruckend und super, das mitzuerleben. Ich bin absolut Motorsport begeistert, kann aber selten vor Ort sein, weil wir am Wochenende immer spielen."

Obwohl er Gast von Ferrari war, freute er sich natürlich mit seinem Landsmann Sebastian Vettel. "Ich habe ihm die Daumen gedrückt, denn es war ja von vorneherein klar, dass Ferrari wenig Chancen hatte." Vettel habe sich hingegen super geschlagen. "Er ist toll gefahren und hat eindrucksvoll bewiesen, was er für ein super Fahrer ist."

Bis Vettel Rekordweltmeister Michael Schumacher einholt, braucht es laut Ballack aber noch eine Weile. "Schumacher war ein absoluter Ausnahmesportler. Vettel ist noch jung, aber auf einem guten Weg." Allerdings sei dieser Weg noch lang. "Trotzdem: Hut ab vor seiner Leistung."

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