Timo Glock News // Timo Glock macht sich nach dem viertägigen Test mit dem Virgin-Cosworth keine Sorgen: "Endlich waren wir auf der Strecke"

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Mittwoch, 17.02.2010 | 09:39

Test in Jerez: Die erwarteten Hürden

Timo Glock macht sich nach dem viertägigen Test mit dem Virgin-Cosworth keine Sorgen: "Endlich waren wir auf der Strecke"

Timo Glock und sein neues Team Virgin Racing haben bei den Testfahrten in Jerez wichtige Fortschritte gemacht, Zwar erwischte die Mannschaft wegen technischer Probleme und Verzögerung bei der Teilelieferung einen holprigen Start, doch kann man nach vier Tagen in Andalusien ein zufriedenes Fazit ziehen. "Wenigstens sind wir am letzten Tag viel auf der Strecke gewesen", sagt der schnelle Hesse.

Leider hatte Glock selbst kein Glück. Am ersten Tag in Spanien musste der Virgin-Cosworth von den Mechanikern in einer Nachtschicht vorbereitet werden. Unglücklicherweise traten später kleine technische Probleme auf, sodass man sich auf den kommenden Tag vorbereitete und auf lange Fahrten verzichtete. Am Donnerstag ging ein Frontflügel verloren. "Das sind einfach die Dinge, die bei einem neuen Team passieren können", beruhigt Glock.

"Natürlich war es schade, dass ich deswegen wieder nicht viel fahren konnte, aber das sind genau die Hürden, die wir jetzt nehmen müssen. Das wird sich alles irgendwann auszahlen", sagt der 27-Jährige kämpferisch. Auch Teamkollege Lucas di Grassi hatte zunächst Pech, bevor es am Samstagnachmittag endlich viele Runden des neuen VR-01 zu bestaunen gab.

"Eigentlich war geplant, dass ich einen halben Tag am Samstag nachhole", erzählt Glock. Er fügt an: "Wir haben aber darauf verzichtet, weil wir sonst noch einmal, eine Stunde für den Umbau verschwendet hätten." Timo beobachtete die Tests seines brasilianischen Teamkollegen von der Box aus. "Man sieht manchmal von außen auch einige Dinge. Mit meiner Erfahrung kann ich dem Team auch aus dieser Position wichtige Hinweise geben."

"Insgesamt haben wir am Samstag 63 Runden abgespult. Das war wichtig, um erst einmal viele grundlegende Daten zu sammeln", sagt Glock, der in den kommenden Tagen in Spanien trainieren wird. "Wir können zufrieden sein. Insgesamt sind wir natürlich noch sehr weit weg vom optimalen Setup. Deswegen sind wir auch bei den Zeiten hinten. Wir haben uns zum Beispiel am Samstag sehr auf Getriebetests konzentriert."

Den Rundenzeiten dürfe man bei den ersten Testwochen des Jahres ohnehin keine Bedeutung beimessen. Auch die Tatsache, dass Lucas di Grassi noch vor Toro Rosso platziert war, habe keine Aussagekraft. "Wir geben überhaupt nichts darauf", sagt der schnelle Fachmann. "Wir müssen nun noch ein paar Sachen aussortieren. Uns ist ganz klar, dass wir einen langen und harten Weg vor uns haben. Wenn es in der kommenden Woche trocken bleibt, könnte das schon sehr helfen."

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